Radprofessur ja, Autominister nein

Die Universität Kassel soll eine Radprofessur bekommen. Dies begrüßen wir ausdrücklich. Das Verkehrsministerium, welches diese Professur ermöglicht, steht jedoch vor allem für eine autozentrierte und von Lobbyinteressen geprägte Verkehrspolitik.

Beim Besuch der Radverkehrsbeauftragten von Verkehrsminister Andreas Scheuer, Karola Lambeck, haben wir am 26.6. beim offiziellen Termin und dem anschließenden Webinar auf diesen Widerspruch hingewiesen. Wir haben mit einem großen Kreidebild und Schildern vor dem Gießhaus der Universität deutlich gemacht, dass wir nicht zulassen, dass sich das Verkehrsministerium mit einem solchen PR-Stunt einen grünen Anstrich verpasst.

Wir fordern eine echte Mobilitätswende mit sicherer und großflächiger Radinfrastruktur, fahrscheinlosem ÖPNV und weniger Autos auf den Straßen für eine lebenswerte Stadt! Denn Forschung für den Radverkehr bleibt wirkungslos, wenn der Autolobbyismus weiter regiert.

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