8.12. Demo: Kein fauler Kohle-Kompromiss! ++ Weitere Veranstaltungen

8.12., 11 Uhr vor dem Kasseler Hauptbahnhof: Demo und Foto-Aktion
Kein fauler Kohle-Kompromiss – Wir lassen uns unsere Zukunft nicht verbauen!
Klimaaufstand gegen das Mauern der Kohleindustrie
Alle Freund*innen einladen und selbst zusagen auf Facebook: https://www.facebook.com/events/2109815609069447/
Flyer und Plakate gerne runterladen und selbst ausdrucken!

Wir werden am Samstag, den 8. Dezember gemeinsam demonstrieren und so die Blockade der Bundesregierung und Kohleindustrie anprangern! Verkörpert wird diese durch eine meterhohe Mauer aus Pappkartons, die wir während der Demonstration gemeinsam „durchbrechen“ werden.

Wir treffen uns um 11 Uhr vor dem Kasseler Hauptbahnhof und ziehen durch die Innenstadt bis zum Rathaus.
Knapp zusammengefasst die Kernforderungen:
  • Einhalten des deutschen Klimaziels für 2020 –> Kohleausstieg jetzt!
  • Sofortiges Einschwenken auf einen 1,5 °-kompatiblen-Pfad für weltweite Klimagerechtigkeit
  • Klimazerstörer für die Zerstörung der Lebensgrundlagen haftbar machen
Die Folgen der seit Jahrzehnten angekündigten Klimakatastrophe werden immer sichtbarer – global wie regional. Und doch stagnieren die Treibhausgasemissionen Deutschlands seit mittlerweile zehn Jahren auf konstant hohem Niveau. Ein wichtiger Grund: Deutschland verbrennt nach wie vor weltweit am meisten des klimaschädlichsten Energieträgers Braunkohle.
 
Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission sollte daher einen breit getragenen Konsens für den Kohleausstieg finden. Doch dabei bleibt sie nach aktuellen Berichten hinter allem Nötigen zurück. Gerade erst haben die Bremser*innen in der Kohlepolitik den überfälligen Kohleausstieg weiter nach hinten verschoben. Es ist erschreckend, wie krachend das deutsche Klimaschutzziel verfehlt wird, bis 2020 mindestens 40% der Emissionen im Vergleich zum Jahr 1990 zu reduzieren. Im Wahlkampf der Bundestagswahl 2017 hatte Angela Merkel noch versprochen, diese einzuhalten – in den Koalitionsverhandlungen wurde das Ziel dann umgehend gekippt. Die Bundesregierung steht damit schon lange nicht mehr auf der Seite der Vorreiter*innen. Wir fordern die strikte Einhaltung des Klimaziels 2020. Das bedeutet eine rasche Abschaltung mindestens der Hälfte der aktuellen Kohlekraftwerke. Technisch und wirtschaftlich möglich, ist dieser späte Abschied von der Kohle eine absolute Bedingung, um beim Thema Klimaschutz noch in irgendeiner Weise ernst genommen zu werden.
 
Für das im Pariser Klimavertrag völkerrechtsverbindlich festgehaltene 1,5°-Ziel muss ein Großteil der globalen Kohle-, Öl- und Gasvorräte im Boden bleiben. Deutschland hat sein CO2-Budget allerdings bereits jetzt beinahe aufgebraucht. Wir fordern deshalb ein sofortiges Einschwenken auf eine Wirtschafts- und Lebensweise, die mit dem 1,5°-Ziel im Einklang steht. Dafür müssen in einer beispiellosen Umstrukturierung die Netto-CO2-Emissionen schon bis 2030 nahezu auf null sinken. Das ist sehr ambitioniert, jedoch alles andere als unmöglich und dringend geboten. Denn selbst der UN-Weltklimarat warnt eindringlich vor den dramatischen humanitären und ökologischen Katastrophen einer globalen Erwärmung über 1,5 °C.
 
Schon 2017 trug die Klimakrise bei über 20 Millionen Menschen weltweit dazu bei, dass sie ihre Heimat hinter sich ließen und sich auf die Flucht und damit in eine höchst ungewisse Zukunft begeben haben. Auf der anderen Seite machen Unternehmen des globalen Nordens wie etwa in Europa oder Nordamerika seit nunmehr über zweihundert Jahren Milliardengewinne mit dreckiger Energie. Wir fordern deshalb, die Profiteur*innen der Klimazerstörung für ihre Klimafolgeschäden haftbar zu machen.
 
Der Ausstieg aus der Kohle ist der erste Schritt einer umfassenden Transformation unserer Gesellschaft, andere Bereiche müssen folgen. Landwirtschaft, Verkehr, Konsumgesellschaft, rücksichtsloses Profitstreben: Immer mehr Menschen nehmen die politische Untätigkeit nicht länger hin.  Während Kohlekommission und die UN-Klimakonferenz in Polen weiter tagen, lasst also uns in Kassel die Klimawende von unten einläuten!
Klimakrise eindämmen – Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit jetzt.
Aufrufende Organisationen
Klimagerechtigkeit Kassel (www.klimagerechtigkeit-kassel.org)
BUND Kassel
Öko-Referat des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Uni Kassel
Greenpeace Kassel
Divest Kassel
 
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Nach der Demo werden einige Menschen aus Kassel nach einer kleinen Stärkung direkt mit dem Zug um 13:46 Uhr weiterfahren zur Menschenkette
Klima schützen, Acker retten, Logistikgebiet stoppen!
Samstag, 8.12., 14:30 Uhr, Neu-Eichenberg
Hier der Aufruf:
Im nördlichsten Zipfel von Hessen zwischen Kassel und Göttingen, bei Witzenhausen soll eines der größten Logistikgebiete Deutschlands entstehen. So zumindest planen es Gemeindevertreter*innen, der Landrat, die Landespolitik und die Dietz AG, die bereit steht, hier bis zu 80 Hektar fruchtbarstes Ackerland zu versiegeln und damit für Jahrhunderte zu zerstören!
Dieses Vorhaben müssen wir stoppen, denn die Rote Linie heißt: Wir brauchen diesen fruchtbaren Boden, da er CO2 speichern kann und weil er auch mit klimatischen Extremereignissen, wie wir sie mit der Trockenheit diesen Sommer bereits erlebt haben, gut umgehen kann und sichere Erträge liefert. Wir brauchen keine weiteren 2.000 LKW täglich, die Waren von A nach B transportieren. Wir brauchen eine regionale Wirtschaft und eine Verkehrs- und Mobilitätswende. 
Ein  Weiter  so  darf  es  nicht  geben!
Die Flächen gehören dem Land Hessen und somit uns allen. Lasst uns gemeinsam mit einer Trecker- und Menschenkette ein deutliches Zeichen setzen und eine Rote Linie ziehen, die nicht überschritten werden darf!
Mehr Infos unter: www.neb-bleibt-ok.de/
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Bus zur Großdemo diesen Samstag
Schon am kommenden Samstag, den 1.12. kommen tausende Menschen in Köln und Berlin zu Kohle-Klima-Großdemos zusammen und machen deutlich, dass sie die Verschleppung jeglicher Klimapolitik nicht mehr länger hinnehmen. Aus Kassel fährt ein Bus zur Aktion! Weitere Infos dazu unter https://www.klima-kohle-demo.de/anreise/ und https://klimagerechtigkeit-kassel.org
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Kohle-Workshop diesen Samstag
Wer am 1.12. in Kassel bleiben möchte, sich aber dennoch für den Kohleausstieg einsetzen und aktiv werden mag:
Kohle Ausstieg selber machen – Workshop am 1.12.18 in Kassel
  • WER? Gastgeber: FAIRändern und Occupy Kassel
  • WANN?: Samstag, 1. Dezember 2018 von 14:00 bis 16:00
  • WO? UmweltHaus Kassel e.V. Wilhelmsstraße 2, 34117 Kassel
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Hambi-Soliparty diesen Freitag
Feiern für den Hambi! An diesem Freitag, 30.11. ab 23 Uhr findet die Soliparty „Wild Wild Waldkauz“ im Klub Unten (Wolfhager Straße 39a) statt.
Mit dabei: Kiki Kokolores, Mumpitz, Lufiko, P-Rex, Fauni (live), FTFx
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